Überwachen und automatisieren Sie Ihre CIP-Prozesse, um die Reinigungszeit zu verkürzen, Wasser- und Chemikalienverbrauch zu senken und hygienische Prozesssicherheit zu gewährleisten.
In hygienischen Prozessen ist Reinigung unverzichtbar – doch sie sollte die Produktion weder ausbremsen noch wertvolle Ressourcen verschwenden. Die CIP-Prozesssteuerungslösungen von Anderson-Negele unterstützen Sie dabei, Reinigungszyklen präzise und reproduzierbar zu automatisieren. Durch den Einsatz von Trübung-, Leitfähigkeits-, Durchfluss- und Temperatursensoren zur Überwachung jeder Phase des Reinigungsprozesses können Sie den Verbrauch von Wasser und Chemikalien reduzieren, Stillstandszeiten minimieren und sicherstellen, dass alle Hygienestandards eingehalten werden.
Für eine ideale CIP-Prozessausstattung empfehlen wir folgende Messbereiche: Leitfähigkeitssensor, z. B. ILM-4, Trübungssensor, z. B. ITM-51, Durchflusssensor, z. B. FMQ, Durchflussschalter, z. B. FTS Drucksensoren, z. B. P41, Temperatursensoren, z. B. TSMF, Füllstandssensoren, z. B. L3 (hydrostatisch) oder NSL-F (potentiometrisch)
Reinigung ist entscheidend, jedoch ohne Kompromisse bei Reinigungsqualität oder Ressourcenverschwendung. Manuell oder zeitgesteuerte CIP-Zyklen führen oft zu:
❌ Übermäßigem Verbrauch von Wasser und Chemikalien, was die Betriebskosten erhöht
❌ Längeren Laufzeiten als nötig
❌ Ein erhöhtes Qualitätsrisiko, wenn Temperatur, Durchfluss oder Kontaminationsgrad nicht vollständig überwacht werden
Automatisierte CIP-Steuerung löst diese Probleme durch:
✅ Auslösen von Phasenwechseln auf Basis qualitativer Messung der Flüssigkeiten – nicht nur eines Timers
✅ Verkürzung der Zykluszeiten sowie Minimierung des Chemikalien- und Wasserverbrauchs
✅ Überwachung des Reinigungsqualität durch Analyse-Sensoren
Ein Clean-in-Place (CIP)-Zyklus durchläuft koordinierte Phasen: Ausschieben des Produkts, Spülen, Laugen- und Säurereinigung sowie optional die Dampfsterilisation. Jeder Schritt entfernt unterschiedliche Rückstände, um eine vollständige Hygiene sicherzustellen.
Bei herkömmlicher SPS-Steuerung erfolgt die Reinigung anhand voreingestellter Zeiten – häufig mit unnötigem Wasser- und Chemikalienverbrauch. Mit Trübungs- und Leitfähigkeitssensoren überwacht die automatisierte CIP-Steuerung die Bedingungen in Echtzeit, verifiziert den aktuellen Medienzustand in der Leitung und erkennt genau, wann auf den nächsten Schritt umgeschaltet werden muss – für eine schnellere und effizientere Reinigung.