Differenzdruckmessung mit dem D3 sichert Produktqualität und Effizienz
Brauerei
Die Brauerei Glückauf blickt auf eine über 140-jährige Brautradition, ein Bekenntnis zur Innovation und zu höchsten Qualitätsstandards zurück. Daraus resultierten in den letzten Jahren zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter der "European Beer Star", der "International Craft Beer Award", das "Bier des Jahrzehnts" und diverse Gold Awards. Um auch weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein, entwickelt das Unternehmen seine Produktpalette ständig weiter und optimiert seine Anlagenausstattung. Bei 17 Biersorten und einem Sortiment an alkoholfreien Getränken ist eine effiziente Produktionstechnik und Instrumentierung für eine gleichbleibend hohe Produktqualität unerlässlich. Für die exakte Füllstandskontrolle in den fünf Lagerdrucktanks setzt Glückauf seit kurzem auf die hydrostatische Inhaltsüberwachung mit dem Differenzdrucksensor D3.
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Glückauf-Brauerei
Anwendung Detail
Die Brauerei Glückauf blickt auf eine über 140-jährige Brautradition, ein Bekenntnis zur Innovation und zu höchsten Qualitätsstandards zurück. Daraus resultierten in den letzten Jahren zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter der "European Beer Star", der "International Craft Beer Award", das "Bier des Jahrzehnts" und diverse Gold Awards. Um den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern, entwickelt das Unternehmen seine Produktpalette ständig weiter und optimiert seine Anlagenausstattung. Bei 17 Biersorten und einem Sortiment an alkoholfreien Getränken ist eine effiziente Produktionstechnik und Instrumentierung für eine gleichbleibend hohe Produktqualität unerlässlich. Zur präzisen Füllstandskontrolle in den fünf Lagerdrucktanks setzt Glückauf seit kurzem auf die hydrostatische Inhaltsüberwachung mit dem Differenzdrucksensor D3.
Die Anwendung
Nach Abschluss des Herstellungsprozesses wird das frisch gebraute Bier zur endgültigen Reifung in Druckbehälter umgefüllt. In den dafür verwendeten Drucktanks wird das Bier zeitweise bei über 1 bar gelagert, karbonisiert und bis zur Abfüllung auf diesem Druck gehalten. Aufgrund dieser Anforderungen kann nur ein hydrostatisches Messprinzip mit Differenzdruckmessung eine hochpräzise Füllstandsüberwachung erreichen.
Nachdem Manometer in mehreren Tanks ausgefallen waren, beschloss die Produktionsleitung, die Sensorik zu ersetzen. Die Wahl fiel schließlich auf den D3-Sensor von Anderson Negele. Mit der integrierten Tanklinearisierung konnten die fünf D3-Sensoren vor dem Einbau auf die drei verschiedenen Tankkonfigurationen voreingestellt werden. Anschließend konnten sie durch eine einfache Kalibrierung programmiert und in Betrieb genommen werden.
Die Anderson-Negele-Lösung: Hochpräzise Differenzdruckmessung mit
DieD3 Differenzdrucksensor verfügt über modernste Technologie zur präzisen Füllstandserfassung. Er erfasst die Werte des im Tankboden montierten Druckaufnehmers und eines weiteren im Kopfbereich montierten Druckaufnehmers. Der Sensor wandelt diese Daten sofort in Ausgangswerte in Volumen oder Masse um. Die Datenerfassung und -übertragung erfolgt vollständig elektronisch, so dass die komplizierte Installation und Einstellung, wie sie bei Kapillarsystemen üblich ist, entfällt.
Darüber hinaus ist der D3 bereits mit einer integrierten Tanklinearisierung ausgestattet. Im Fall von Glückauf stellte die Brauerei vorab Zeichnungen der drei Behälterformate zur Verfügung, so dass die Sensoren vor der Installation programmiert werden konnten. Die D3-Sensoren sind mit verschiedenen Prozessanschlüssen erhältlich, so dass eine nahtlose Integration ohne Behälterumbau möglich ist. Auch für die direkte Anzeige im angrenzenden Schaltschrank erwies sich das DPM (Differential Pressure Measurement) als geeignete Lösung. Die gesamte Installation und Einrichtung der Messtechnik wurde somit auf ein einfaches "Einschrauben, anschließen, fertig" vereinfacht.
Vorteile in der Anwendung
- Der D3-Differenzdrucksensor arbeitet mit elektronischer Technik, ohne Kapillare, und gibt den Füllstand mit einer Messgenauigkeit von ±0,15 % und einer Ansprechzeit von < 0,2 Sekunden aus.
- Die individuelle Sensorkalibrierung kann schnell und mühelos durch Dosierung durchgeführt werden.
- Durch geeignete Prozessanschlüsse für den Sensor und die Digitalanzeige war die Installation ohne technische Änderungen möglich.
In der Anwendung verwendete Sensoren
Vorteile der Füllstandskontrolle durch Differenzdruckmessung mitD3 Differenzdrucksensor
- Hochpräzise hydrostatische Füllstandsmessung in druckbeaufschlagten Tanks
- Differenzdruckmessung mit Medien bis zu 110°C (230°F); CIP/SIP-Reinigung bis zu 135°C (275°F) für max. 60 min.
- Messbereich -1...35 bar (-14,7...500 PSI)
- Zwei Analogausgänge zur parallelen Übertragung von Füllstand (Differenzdruck) und Kopfdruck
- Messgenauigkeit +/- 0,15% vom kalibrierten Messbereich, Reproduzierbarkeit 0,05%, Temperatureinfluss (Drift) < 0,03% pro 10°C
- Reaktionszeit < 0,2 Sekunden
- Volumen/Masse-Ausgabe wählbar (kg, l, %)
- Modularer Aufbau: individuelle Konfiguration und einfacher Austausch von Komponenten
- Varianten: Kopfeinheit mit Sensor und einem separaten Druckstutzen oder Kopfeinheit ohne Sensor mit zwei separaten Druckstutzen
Verwendete Produkte
D3 Differenzdruck- und Füllstandstransmitter Füllstandsensoren Drucksensoren
L3 Füllstands- und Drucksensor Füllstandssensoren CIP-Steuerung IO-Link Drucksensoren