Läuterbottichsteuerung mit dem Trübungssensor ITM-51 für bessere Würzequalität
Brauerei
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Anwendung Detail
Läuterbottichsteuerung mit dem Trübungssensor ITM-51 gewährleistet eine gleichbleibende Würzequalität, indem die Klarheitsüberwachung automatisiert, Fehler reduziert und der Brauprozess optimiert wird.
Im Brauprozess, nach dem Maischen, muss die Würze im Läuterbottich von den Treberfeststoffen getrennt werden. Der ITM-51 Trübungssensor ist in der Abflussleitung installiert, um die Klarheit der Würze in Echtzeit zu überwachen. Der Sensor stellt sicher, dass die Würze durch den Läuterbottich rezirkuliert wird, bis sie die gewünschte Klarheit erreicht hat. Sobald die Zieltrübung erreicht ist, wird die Würze in die Würzepfanne geleitet, wodurch die Würzequalität optimiert und verhindert wird, dass überschüssige Schalen in die nächste Phase gelangen, was die Gärung beeinträchtigen könnte.
Die Anwendung
Kontrolle der Würzetrennung im Läuterbottich mit dem ITM-3 (jetzt ITM-51) Trübungsmonitor.
Die Anforderungen
Nach dem Maischvorgang wird die Maische in den Läuterbottich gepumpt, um die Würze vom Malz und den Treberresten zu trennen. Nach einer ausreichenden Ruhezeit setzt sich der Treber auf dem perforierten Zwischenboden des Läuterbottichs ab und bildet einen Filterkuchen. An diesem Punkt hat die Würze, die vom Boden abgepumpt wird, einen hohen Feststoffgehalt und muss zur weiteren Filtration durch ein Regelventil zurück in den Läuterbottich geleitet werden. Die Steuerung des Ventils erfolgt häufig manuell mit Hilfe eines Schauglases zur visuellen Kontrolle der Würze. Durch den kontinuierlichen Abfluss der Würze durch den Kuchen verändert sich der Querschnitt der Kapillaren und damit die Porosität der Filterschicht. Wenn die aus dem Tank austretende Würze die richtige Klarheit erreicht hat, kann sie in die Würzepfanne weitergeleitet werden. Während die Würze weiter aus dem Läuterbottich entleert wird, baut sich der Treberkuchen weiter auf; an der richtigen Stelle wird er mit einem verstellbaren Rechen abgeschnitten, um eine gleichmäßige Entwässerung zu gewährleisten. Das Abharken des Kuchens kann zu Schwankungen in der Klarheit der ablaufenden Würze führen. Die Kontrolle der Klarheit der Würze während dieses gesamten Prozesses ist äußerst wichtig, da eine übermäßige Menge an Spelzen, die in die Würzepfanne gelangen, zu Gärungsproblemen und einer Verringerung der Gesamtqualität führen kann.
Die Anderson-Negele-Lösung
Das ITM-51 Trübungsmessgerät ist im Abflussrohr des Läuterbottichs installiert (siehe Abb. 1), wo während des gesamten Prozesses ein Trübungssensor zur Steuerung des Umschaltventils zwischen dem Rücklauf über den Kreislauf und der Weiterleitung in die Würzepfanne dient. Um mit der Reinigung zu beginnen, wird die Würze zunächst über den Kreislauf zurückgeführt, bis der Zieltrübungswert erreicht ist. Wenn dieser Wert erreicht ist, wird die Würze in die Würzepfanne weitergeleitet. Überschreitet der gemessene Trübungswert den Zielwert aufgrund des Schneidens oder Durchspülens, wird die Würze automatisch in den Kreislauf zurückgeführt, bis die Zieltrübung erreicht ist. Fällt der Trübungswert nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne unter den Zielwert, kann eine Störungsmeldung erzeugt werden, die zusätzliche Maßnahmen rechtfertigt.
Der Anderson-Negele-Vorteil
Ein konsistenter Umschaltpunkt auf Basis der Trübungsmessung sichert die gewünschte Würzequalität. Die automatische Steuerung auf Basis der Trübungsmessung eliminiert Fehler, die durch einen manuellen Prozess entstehen und verbessert den Brauprozess.
Verwendete Produkte
ITM-51 Trübungssensor Trübungssensoren CIP-Steuerung IO-Link Prozessanalytik