Lebensmittelverschwendung stoppen: Verluste in der Molkerei- und Getränkeherstellung reduzieren
20. März 2023
Lebensmittelverschwendung ist nicht nur ein Verbraucherthema - sie beginnt bereits in der Produktionslinie. In Molkerei- und Getränkebetrieben bedeutet jeder Liter, der bei Übergängen, Reinigung oder Chargenwechsel verloren geht, eine Verschwendung von Rohkost, Umsatzeinbußen und zusätzliche Abwasserkosten. IntelligentProzessinstrumentierungwie z. B. Trübungs-, Leitfähigkeits- und Füllstandssensoren, können Phasenveränderungen und -abweichungen mit hoher Präzision erkennen, so dass die Betreiber in der Lage sindStopp der Lebensmittelverschwendung bevor es passiert. In diesem Artikel zeigen wir anhand von Beispielen aus der Praxis, wie Sensortechnik hilft, Verluste zu minimieren und die Effizienz zu maximieren.
Nach Berechnungen desWWFDie erstaunliche Menge von rund 40 % der Lebensmittel geht weltweit verloren. Die Aufmerksamkeit der Medien richtet sich in erster Linie auf die landwirtschaftlichen Betriebe, den Einzelhandel und die Verbraucher. Aber auch in den Unternehmen der Lebensmittelproduktion gibt es ein großes Potenzial, einen wesentlichen Beitrag zur Abfallreduzierung zu leisten.
Für den Lebensmittelverarbeiter bedeutet dies nicht nur eine ökologische und ethische Komponente, sondern zahlt sich auch in barer Münze aus. Jeder Liter weniger verschwendeter Ressourcen bedeutet weniger Wertverlust. Darüber hinaus verursacht jeder Liter Produkt, der im Abwasser landet, zusätzliche Kosten durch den Mehraufwand bei der Abwasserreinigung.
Potenziale zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen gibt es in vielen Bereichen von Produktionsbetrieben. Im Folgenden zeigen wir Beispiele für eine erfolgreiche Umsetzung anhand konkreter Kundenfälle aus der Praxis.
Phasenübergang zwischen zwei verschiedenen Medien:
Problem: In kontinuierlichen Prozessen wird aus Gründen der Qualitätssicherung häufig ein Sicherheitszeitpuffer eingesetzt. Dadurch wird ein hochwertiges Produkt ins Abwasser geleitet. - Lösung: Sekundengenaue Inline-Analyse der Medien zur Phasenumschaltung, z.B. durch Trübungsmessung mit dem ITM-51 oder ITM-4 oder durch Leitfähigkeitsmessung mit dem ILM-4. - Beispiele: DieBio-Molkerei Söbbeke konnte durch den Einsatz des ITM-51 bei jedem Phasenübergang in ihrer UHT-Anlage 65 Sekunden und damit fast 120 Liter Biomilch einsparen. Hochgerechnet auf ein ganzes Jahr, mit 3 UHT-Prozessen pro Tag, bedeutet dies die erstaunliche jährliche Einsparung von über 100000 Litern Biomilch.
Bierbrauerei Leibinger verwendet ein ILM-4, um sicherzustellen, dass das Bier in der Flasche und das Spülwasser in der Kanalisation landet.
ITM-51 Produkt-Details anzeigen
Prozesse werden nicht optimal gesteuert:
- Problem: Manchmal entspricht die Qualität des Produkts nicht den Anforderungen und es muss verworfen werden oder kann nur für minderwertige Endprodukte, wie z. B. Viehfutter, verwendet werden. - Lösung: Kontinuierliche Kontrolle der Prozessparameter durch Messtechnik mit aktiver Alarmierung bei Abweichung von den Vorgaben. - Beispiel: In derHerstellung von Milchreis In einem kontinuierlichen Prozess kam es durch Schaumbildung im Zulaufbehälter immer wieder zu einem Prozessstillstand und dem Verlust einer ganzen Produktionscharge. Die potentiometrische Füllstandssonde NSL-F misst den Füllstand zuverlässig ohne Schaumeinfluss, und seit 5 Jahren gibt es keine Produktionsausfälle mehr.
Ungenaue Füllstandskontrolle in Prozesstanks:
- Problem: Der Inhalt des Vorratsbehälters wird nicht voll ausgeschöpft, und die Produktreste werden bei der Reinigung ausgespült. - Lösung: Genaue Füllstandskontrolle im Behälter - Beispiel: Füllstandschalter für die Grenzstanderfassung wie die kapazitiven Füllstandsensoren LS oder die konduktiven Füllstandsensoren LB und NCS liefern eine hochpräzise und sofortige Anzeige für jedes Medium, so dass die Produktionsprozesse optimal und mit maximaler Produktausnutzung ablaufen können.
Nicht optimaler KVP-Prozess:
-Problem: Dadurch können Spuren von Säure oder Lauge das Produkt im weiteren Produktionsprozess verunreinigen, das dann entsorgt werden muss. - Lösung: Eine hygienegerechte Gestaltung der gesamten Produktionsanlage einschließlich totraumfreier Prozessanschlüsse für die Instrumentierung. - Beispiel: Prozessanpassungen mit Klemm- oder Schraubverbindungen ohne Toträume. Die CPM-Armaturen oder die CLEANadapt Prozessanschlusssysteme sind so konzipiert, dass sich bei der Reinigung keine Ablagerungen von Reinigungsmitteln bilden können, was eine bessere Kontrolle der Produktqualität ermöglicht.
Optimieren Sie Ihren CIP-Prozess Es gibt bereits zahlreiche Möglichkeiten, die Verschwendung von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten in Produktionsprozessen zu minimieren. Jedes Unternehmen profitiert davon, wenn es die Botschaft "Stoppt die Lebensmittelverschwendung" ernst nimmt und alle Möglichkeiten auslotet, sie in die Tat umzusetzen.
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