Hygienische Druckinstrumente können für unterschiedliche Anwendungen eingesetzt werden:
Prozessdruckmessung:
In vielen Produktionsprozessen oder in CIP/SIP Prozessen kontrollieren Drucksensoren inline die Einhaltung der vorgegebenen positiven oder negativen Druckwerte in Rohren, Leitungen, Prozesstanks, Lagertanks, Bioreaktoren oder anderen Behältern. Drucktransmitter und Manometer mit Schaltausgang können die Abweichung über ein Alarmsignal an die SPS melden, so dass eine automatische, sofortige Reaktion oder Schutzmaßnahme ausgelöst werden kann.
Hydrostatische Füllstandmessung:
Mit Drucksensoren kann der Füllstand in Behältern in höchster Präzision ermittelt und ausgegeben werden, bei denen andere Füllstands-Messtechniken aufgrund von Größe, Bauart, Werkstoffen, Medien oder anderen Gründen nicht möglich oder präzise genug sind.
Hydrostatische Volumenmessung:
Intelligente Drucksensoren mit integrierter Tanklinearisierung können sogar noch einen Schritt weiter gehen: aus der Kombination von Füllstand, Tankgeometrie, Dichtekompensation und Temperaturkompensation kann zu jedem Zeitpunkt und für jedes Medium das Volumen bzw. die Masse in kg, Liter, % direkt und höchste präzise ausgegeben werden.
Differenzdruckmessung:
Durch die Ausstattung mit zwei Sensorstutzen und die parallele Messung von zwei Druckwerten kann der Differenzdruck in einem druckbeaufschlagten Behälter präzise ermittelt werden. Das ermöglicht gleichzeitig die präzise Füllstandmessung und die Überwachung des Kopfdruck in einem Drucktank, wie z.B. einem Fermentertank, einem Steriltank oder einem Saft-Lagertank. Diese digitale Messsystem ist einfach zu installieren, kommt komplett ohne Kapillaren aus, ist zuverlässig und sicher. Damit lassen sich das Kontaminationsrisiko durch Druckabfalls oder eine Nachgärung in der Saftproduktion überwachen.